Die erten Wochen und Dery-Day

Die ersten Wochen waren sehr stressig und anstregend. Es gab unglaublich viel zu regeln. Ich habe mittlerweile mich in die Schulfächer hinnein gearbeitet (Dance studies, History, Business studies, Life Science (eine art Biologie), Life Orentation, English und Mathe. Man kann sich seine Fächerwahl größtenteils selber zusammen stellen.

Die ersten 2-3 Wochen war es sehr schwer Kontakt zu anderen Schülern auf zu bauen, doch zum Glück hat sich Nikki mich sich angenommen. Er ist in meiner Klasse und er regelt fast alles für mich. Er ist auch erst seit einem halben Jahr auf der Schule und kennt sich daher mit meiner Situation aus. Durch ihn habe ich dann mehr Leute kennengelernt. Am Anfang hat war es wie gesagt schwer, da alle sich untereinader kannten und manche nicht wirklich Interesse zeigten. Das ist jetzt nach knapp 5 Wochen Schule anders. Schlagartig habe ich neue Leute kennengerlent und Nummer ausgetauscht. Ich war schon am überlegen ob ich die Schule wechsel, und habe mich schon nach anderen in meiner mgebung umgeschaut. Doch jetzt mache ich mir darüber keine Sorgen mehr. Die Schüler auf meiner Schule kommen alle aus wirklich seeehr guten und gehobenen gesselschaftlichen Kreisen. Es ist die 2. teuerste Schule in Kapstadt und viele kommen von Übersee (Korea, China, Frankreich, Italien usw.). Morgens ist meine Schule ein einziger Fuhrpark. Viele 12. Klässler haben ihre eigenen Autos. Meine Schule hat einen eigenen Security Checkpoint, sowie Schwimming Pool, 4 Sportfelder, eine Bücherei, und viele andere ausergewöhnliche Sachen. Ein Mac Book (apple Laptop) ist an meiner Schule für alle Schüler Pflicht. In jeder Stunde wird mit ihnen gearbeitet. Man ist ständig mit dem Internet verbunden und löst mit den Mac Books seine Aufgaben. Man kann seinen Lehrern jeder Zeit eine E-mail schreiben, und sie dir deine Aufgaben. 

Zwar haben alle Schüler ein eigenes Mac Book, trotzdem stehen nochmal überall richtige Apple Computer rum. Meine ist sehr modern und wurde erst 2010 erbaut.

Die Schule ist sehr sehr stolz auf den hohen Anspruch und den Komfort.

Zur Zeit habe ich 6 Projecte laufen, für die man etwa 3-4 Wochen zeit hat. - alles sehr stressig.

 

 

Derby Day

 

Derby Day sind 3 ganz besondere Tage an meiner Schule. Von Donnerstag bis Samstag (21-23.08) tritt meine Schule gegen einen andere Privat Schule an, die in der selben Umgebung ist. Meine Schule war Gastgeber.

 Ein paar Tage davor kamen die Schulsprecher von der anderen schule zu meine Schule. Wir versammelten uns alle in der großen halle und stimmten auf den Derby Day an. Sie hielten eine Rede zu uns und nahmen auf der Bühne auf Sitzen platz. Wir gaben Ihnen einen Vorgschmack auf unsere War-cry. Wir schriehen sie an und zeigten spielten ihnen auf einer großen Leihnwand einen epischen film über unsere Schule ab. Dazu Musik mit einem lautem Bass und Nebelmaschienen und und Scheinwerfer. D

Es heißt, dass es die 2 besten Schulen in der ganzen Region sind. Jedenfals sind es zwei große Rivalen und tretten jedes Jahr in Akademischen und Sportlichen Wettkämpfen gegen einander an. Die andere Schule heißt Elkanah house. Von Donnerstag bis Freitag waren Akademische Wettkämpfe wie Maths Challenge, Gernal Knowlege oder Debating dran. Freitag abend ein Band Battle und Samstag dann das High-light!! Der Sportliche Teil!

Den anfang machte ein War Cry. Dabei stehen sich die Schüler beider Schulen gegen über, und schreien Ihre einstudierten Choreographien. Unglaublich viel Adrenalin steigt einem dabei ins Blut. Wir hatten dabei 6 Echos, so laut waren wir....!!! Wir haben aber auch 4 Wochen dafür geübt. Manchmal konnten wir beim üben die Trommeln von der Elkanah Schule hören, die zur selber Zeit ihre War-Cry Choreographie übte hören, was uns noch mehr antrieb, noch lauter zu schreien. Wir probeten fast jeden Morgen um Uhr auf der Tribüne vom Sportplatz.

War Crys sind hier etwas ganz wichtiges bei einem Derby Day. Zum Derby Day kamen auch viele Zuschauer aus der Umgebung.

Ich selber spielte im 1st Team Soccer mit. Meine Schule (Parklands College) trat in den Sportarten Nettbal, Soccer, Hockey, Schwimmen, Laufen und das wichtigste: RUGBY gegen Elkanah house an. Bei jedem Spiel waren viele Zuschauer am Feldrand und feuerten an. Den Abschluss von derby Day bildete das absolute High-light: RUGBY! Meine Schule gewann dabei vor einem riesen Publikum mehrerer Tausend Leute 10-0!! Das wurde gefeiert.Es gab sogar einen VIP-Bereich für manche Zuschauer.

Nun werden über das Wochenende die Ergebnisse von allen Wettkämpfen ausgerechnet, um dann am Montag die Gewinner Schule verkündet.

Es war unglaublich, und es hat soo viel Spaß gemacht, schade das in Deutschland keiner bei so etwas mit machen würde... wir haben ja oft nicht mal Sportteams in der Schule. Wenn ich das hier den leuten erzähle gucken sie erst erstaunt und lachen das deutsche Schulsystem dann aus. Diese Aktionen wie Derby Days schweißt die Schüler unglaublich fest zusammen.

Ich hoffe das ich alles verständlich geung geschrieben habe, wenn nicht, dann bitte bescheid sagen. Nach 4 Wochen English sprechen, schwindet der deutsche Wortchatz ziemlich schnell.

1 Kommentar 23.8.14 23:09, kommentieren

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Ankunft und die ersten Tage

(BILDER FOLGEN IN DEN NÄCHSTEN TAGEN) Hallo, ich bin 16 Jahre alt, aus Braunschweig in Niedersachsen und werde für ein Jahr in Südafrika Leben. Ich werde in Kapstadt ein einer Familie sein und auf eine sehr gute Privatschule gehen. Der Stadtteil heißt Parklands/ Tableview Die Regeln sind eigentlich ganz einfach: -Wenn es dunkel wird rechtzeitig Zuhause sein -keine Portmonees oder Handys auf der Straße rausholen/ zeigen -immer bescheid geben wo man ist und mit wem -um gefährliche Gebiete einen großen Kreis drum machen Das sind Regeln, die ich aus Deutschland nicht kenne. Es ist in Deutschland kein großes Problem mal später in der Nacht nach Hause zu kommen und es ist schon gar nicht ein Problem, sein Handy selbst in kriminelleren Gegenden rauszuholen. Am Frankfurter Flughafen sind 6 weiter Schüler und ich los geflogen. Wir mussten einmal in Johannesburg umsteigen. Wir flogen von Frankfurt nach Johannesburg mit dem A380 und ich durfte mir die 1. Klasse (10.000 Euro pro Flug) ansehen, sowie das Cockpit. Nach unserer Ankunft wurden wir von unseren Gastfamilien empfangen. Auf dem Weg vom Flughafen zum neuen Zuhause fuhren wir schon an den ersten Townships vorbei. Wir machten einen Zwischenstopp bei dem Arbeitsplatz meiner Gastfamilie und ich lernte ihre sehr sehr netten Kollegen kennen. Nach der Ankunft im neuen Zuhause wurden dann ein paar wichtige Dinge besprochen und dann war der Tag auch schon zu Ende. Meiner Familie geht es gut. Am nächsten Tag ging ich dann mit meinem Gastbruder zum nahe gelegenen Strand und haben die Gegend besichtigt. Die nächsten 2 Tage war ich auf einem Seminar in Simeonstown (Stadtteil) mit rund 35-45 andern internationalen Schülern aus Thailand, Italien, Frankreich, Belgien und natürlich Deutschland. Unser Hostel hatten wir für uns alleine und es war in der ersten Reihe zum Strand. Der Strand an sich war traumhaft... klares Wasser, Palmen, ein paar Felsen und: ein paar PINGUINEN!!!! Diese waren so zutraulich, das man sogar "selfies" mit ihnen machen konnte. Am ersten Tag machten wir einen Ausflug in ein recht kleines Township. Wir wurden mit 4 Bussen dort hingefahren und bekamen einen Führer. Er kannte sich im Townships sehr gut aus, er kannte die Leute dort und sie kannten ihn. Alleine hätten wir dort niemals rein gehen sollen. Egal wo wir waren, von überall kamen Kinder und wollten uns umarmen. Man war niemals alleine. Sie tanzten und sangen. Bei einem Jungen staunten sie wegen seiner Air Max nikes. Sie umarmten uns und wollten hochgehoben werden. Alle von ihnen lachten und wir durften mit ihnen Fotos machen. Für mich war es ein gemischtes Gefühl... Wegen dem Schock und der trotz der Umstände, fröhlichen Kinder. Die Hütten beständen größte Teils in manchen Ecken aus Wellblech und viele hatten wirklich nur ihre Hütte und sonst nichts. Wir durften in 2 sogar hinein gehen. Bei einer Familie und bei einem (so wie ich es verstanden habe) Hexer. Zu mindestens die Familie bekam dafür etwas Geld. Bei der Familie war in der Hütte ein Metalfass in dem Feuer brannte, es roch natürlich überall nach Rauch und mir taten die Kinder etwas leid, die den ganzen Tag diesen Rauch einatmen müssen. Die brauten sich gerade etwas Bier in einer großen Dose. In der Hütte von dem Hexer hingen Knochen oder Pelze von der Decke und an den Wänden. Her hatte einen Hut aus Pelzen auf und einen Wedel aus Tierhaaren in der Hand. An der Wand hing ein Bild von einem Politiker (mit Korruptions Vorwürfen), ich weiß nicht ob das gut oder schlecht gemeint war. Später gingen wir in einen Kindergarten wo die Kleinen ein Lied für uns sagen. Anschließend sollten wir ein Lied singen. Unsere Gruppe aber bestand aus mehreren Nationen, und so war es schwer ein Lied zu finden, welches alle kennen. Schließlich stimmte irgendjemand "We Are the Champions" an....dieses Lied war spätestens bei dem Part "we Are the Champions, no Time for loosers" sehr sehr unangebracht. Nach ein paar skeptischen Blicken der Erzieherrin, die wir uns nach dem Lied einfingen, ging es dann weiter zu einem Behindertenheim im Township. Wir halfen den Behinderten beim essen und aßen mit ihnen gemeinsam. Als wir gingen begegneten wir natürlich wieder zahlreichen Kindern. Einige von ihnen fragten mich nach Geld, aber ich durfte ihnen von unserem Guide aus nichts geben. Das Tat mir dann sehr leid, denn es wäre ja für uns Europäer nicht viel gewesen, für sie aber schon. Generell ist hier alles sehr viel billiger, aber dazu später mehr. Nachdem wir wieder aus dem Township raus waren, fuhren wir wieder zum Hostel. Den restlichen Tag hatten wir Freizeit und konnten zum Strand gehen. Während des Seminars haben sich alle Nationen sehr gut verstanden, und hatten sehr viel Spaß zusammen. Besonders die Thailänder und Italiener waren sehr offen und und lustig drauf, und haben mir amüsante Spiele beigebracht. Am nächsten und letztem Tag vom Seminar gingen wir zu Fuß zu einem nahe gelegenen offiziellen 'Pinguin Besichtigungs Punkt' und konnten noch einmal ihre Brutplätze besichtigen und zahlreiche Pinguine am Strand sehen. Jetzt bin ich wieder in meiner Familie, und warte darauf das Dienstag (22.07) die Schule los geht. Meine Schuluniform werde ich morgen kaufen. Sie besteht aus einer Krawatte, einem weißem Hemd, Anzug-Schuhe, einem blauem Blazer mit Schullogo, einer grauen Hose und grauen Socken. Bis dahin.

2 Kommentare 19.7.14 19:32, kommentieren

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